Samstag, 6. April 2013
Ismael
shenandoah, 17:58h
Ich habe jetzt erstmal einen Vogel. Sein Name ist Ismael und sein Besitzer im Krankenhaus.
Ismael ist ganz gelb, mit schwarzen Augen, einem rosa Schnabel und rosa Füßchen. Er ist ein ganz putziges Lebewesen und er tut mir leid.
Natürlich wird er gut versorgt. Er hat stets sauberes Wasser zum Trinken und zum baden und der Futternapf ist reichlich gefüllt. Er bekommt auch Gemüse, Obst und Kräuter, die er scheinbar besonders lecker findet.
Ich denke mir, dass dies aber auch schon alles ist, was Ismael an seinem Leben als positiv beschreiben würde, wenn man ihn fragte. Der Lebensaufgaben eines freien Vogels beraubt ,ist er einfach nur so da.
Sein Besitzer hält ihn ausschließlich in seinem nicht gerade ausladendem Käfig und schränkt ihn so in seiner Entfaltung und seinem Lebenszweck ein, nur um sich an ihm zu erfreuen, wann immer er möchte. Ismael kann ja nicht weg. Er ist gefangen, wird beobachtet und kontrolliert.
Ich stelle mir das schrecklich vor. Aber ich bin ja ein Mensch, der seine Emotionen in Gedanken und Worte fassen kann.
Mit Sicherheit wird Ismael sich und seine Umwelt nicht ähnlich wie ein Mensch wahrnehmen. Er ist außerdem in Gefangenschaft geboren und kennt die Freiheit nicht. Vielleicht fühlt er sich wohl in seiner überschaubaren Welt.
Vielleicht hat er aber doch Depressionen.
Ich finde es respektlos, Tiere ihrer artgerechten Bestimmung zu entfremden, sie ihrer Autonomie zu berauben, zu versklaven und für die eigenen Interessen zu nutzen.
Gibt man ihnen aber die Möglichkeit nach ihren Instinkten zu leben, finde ich Tierhaltung durchaus in Ordnung.
Sich aneinander anzupassen und auch Freiräume zu gewähren zeugt von Respekt und Toleranz, die alle Lebewesen verdienen, weil wir alle gleich viel Wert sind.
Ismael beginnt sich bei mir einzugewöhnen. Er ist sehr gesprächig und kackt viel. Das scheint mir ein gutes Zeichen zu sein.
Ismael ist ganz gelb, mit schwarzen Augen, einem rosa Schnabel und rosa Füßchen. Er ist ein ganz putziges Lebewesen und er tut mir leid.
Natürlich wird er gut versorgt. Er hat stets sauberes Wasser zum Trinken und zum baden und der Futternapf ist reichlich gefüllt. Er bekommt auch Gemüse, Obst und Kräuter, die er scheinbar besonders lecker findet.
Ich denke mir, dass dies aber auch schon alles ist, was Ismael an seinem Leben als positiv beschreiben würde, wenn man ihn fragte. Der Lebensaufgaben eines freien Vogels beraubt ,ist er einfach nur so da.
Sein Besitzer hält ihn ausschließlich in seinem nicht gerade ausladendem Käfig und schränkt ihn so in seiner Entfaltung und seinem Lebenszweck ein, nur um sich an ihm zu erfreuen, wann immer er möchte. Ismael kann ja nicht weg. Er ist gefangen, wird beobachtet und kontrolliert.
Ich stelle mir das schrecklich vor. Aber ich bin ja ein Mensch, der seine Emotionen in Gedanken und Worte fassen kann.
Mit Sicherheit wird Ismael sich und seine Umwelt nicht ähnlich wie ein Mensch wahrnehmen. Er ist außerdem in Gefangenschaft geboren und kennt die Freiheit nicht. Vielleicht fühlt er sich wohl in seiner überschaubaren Welt.
Vielleicht hat er aber doch Depressionen.
Ich finde es respektlos, Tiere ihrer artgerechten Bestimmung zu entfremden, sie ihrer Autonomie zu berauben, zu versklaven und für die eigenen Interessen zu nutzen.
Gibt man ihnen aber die Möglichkeit nach ihren Instinkten zu leben, finde ich Tierhaltung durchaus in Ordnung.
Sich aneinander anzupassen und auch Freiräume zu gewähren zeugt von Respekt und Toleranz, die alle Lebewesen verdienen, weil wir alle gleich viel Wert sind.
Ismael beginnt sich bei mir einzugewöhnen. Er ist sehr gesprächig und kackt viel. Das scheint mir ein gutes Zeichen zu sein.
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